Neues Lager zum 25-jährigen Jubiläum HID

Ulla Dietz, stellv. Bundesvorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. lobt die Arbeit der HID in den vergangenen 25 Jahren.

Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es am Freitag, 24. März, im HID (Handwerk, Industrie, Dienstleistung) der Werkstätten Karthaus: Das 25-jährige Bestehen und die Einsegnung des neuen Palettenlagers am Standort HID II.

Die Entwicklung des HID sei „eine Erfolgsgeschichte“, sagte Ulla Dietz, stellv. Bundesvorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. in ihrer Ansprache beim offiziellen Festakt. 1992 entstand die Werkstatterweiterung „HID“ für Menschen mit psychischen Behinderungen. Seither betreibt der HID in enger Kooperation mit der heimischen Wirtschaft Handwerk-, Industrie- und Dienstleistungsgewerbe. Die gute Vernetzung führte zu einer steigenden Weiterentwicklung. Da die Plätze nicht ausreichten, konnte der zweite Standort im Jahre 2010 eröffnet werden. „Es ist unser vorrangiges Ziel, Beschäftigte so zu qualifizieren, dass sie auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Chance haben“, sagte Dietz und lobte die Beschäftigungspolitik mit den stetigen neuen Ideen.

Die neue Lagerhalle bietet nun mit 840 Palettenplätzen, 180 Quadratmetern Lagerfläche für Kleinteile sowie einem Versand- und Verpackungsraum Arbeitsplätze für zwölf Beschäftigte und zwei Gruppenleiter. Bereits seit 2012 war die Halle in Planung. Michael Stüer, Leiter der HID, brachte die erste grobe Zeichnung mit und verglich den Bau des Lagers mit seinem Hobby dem Bergsteigen. Bis zum Erklimmen des Gipfels sei es ein weiter Weg. Auch bei der Fertigstellung der Lagerhalle ging es nicht immer geradeaus. Eine Überschwemmung des Grundstückes verzögerte die Arbeiten. Dennoch haben alle Hand in Hand gearbeitet und die Mitarbeiter und Beschäftigten bildeten auch außerhalb der Bauphase ein starkes Team. Wie sein Vorredner Werkstattleiter Christoph Lowens bedankte sich Stüer ebenfalls beim Träger, dem SkF, für die große Unterstützung und auch bei der Nachbarschaft für das Verständnis für schmutzige Straßen, Absperrungen und Baulärm.

Rolf Braun, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Dülmener Unternehmen, gratulierte herzlich zum Jubiläum und überreichte als Geschenk ein großes Bild der neuen Halle. Bevor Pastor Josef Wichmann die Räumlichkeiten segnete, erhielten alle Gäste einen Schlüsselanhänger zur Erinnerung mit einem symbolischen Dach aus Holz.

 

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